Aug 302010

Kunst und Gemeindebau: Das heißt nicht nur, dass viele Gemeindebauten Wiens architektonische Juwelen sind, sondern auch, dass viele Künstlerinnen und Künstler im Gemeindebau ihre Heimat haben. Eine davon ist die Malerin und Schriftstellerin Paola Borghese, die im Meidlinger Gemeindebau Spittelbreitengasse 23 zuhause ist.

Einen Ausschnitt ihres Schaffens präsentiert Paola Borghese am
17. September 2010 um 18 Uhr, im Café-Restaurant Morris, Wien 1, Annagasse 5,
im Rahmen einer Vernissage mit Lesung.
Eröffnet wird die Veranstaltung von der Mieterbeiratsvorsitzenden der Spittelbreitengasse 23, Simone Mayer.

Aug 142010

Dank einer Kooperation von wohnpartner mit den Wiener Volkshochschulen bietet “Urlaub im Gemeindebau” noch bis Ende August ein attraktives Gratis-Programm, das u.a. Aktivitäten wie Salsa-Tanzen, Jonglieren, Nordic Walken, Theaterspielen, eine Schachschule und eine Zirkuswerkstatt für Kids umfasst. Alle Kursangebote im Rahmen von “Urlaub im Gemeindebau” können kostenlos besucht werden.

Nähere Infos zu Terminen und Veranstaltungsorten gibt’s unter www.wohnpartner-wien.at

urlaub_im-Gemeindebau

Jul 122010

Die Ausstellung “Wagner-Schule: Rotes Wien” im Wagner:Werk Museum Postsparkasse widmet sich dem Gemeindebau und seinen Vätern, den Schülern Otto Wagners.

Am Beginn des 20. Jahrhunderts waren das Leben und Wohnen in Wien geprägt von fehlenden Toiletten, mangelnden Wasseranschlüssen, Gangküchen und Ein-Zimmer-Wohneinheiten. Weiters wurde Wien nach dem Zusammenbruch der Monarchie zur Heimat zehntausender arbeits- und heimatloser Beamten und Kriegsflüchtlingen geworden, was die Situation am Wohnungsmarkt noch stärker anspannte. Erst mit der Gründung des Bundeslandes Wien am 1. Januar 1922 wurde das “Rote Wien” möglich. Wien war damit die einzige Millionenstadt, die von Sozialdemokraten regiert wurde. In Folge wurde im Rahmen der sozialistischen Kommunalpolitik über 60.000 Wohnungen geschaffen. Neu Maßstäbe im Wohnbau setzte vor Allem die Qualität der neuen Wohnhausanlagen, die ein breites Angebot an Infrastruktur für den täglichen Bedarf sowie Einrichtungen und Orte der Begegnung wie Bibliotheken oder Theater zur Verfügung stellte. Die herausragenden städtischen Wohnhausanlagen erfreuten sich aufgrund der sehr guten Infrastruktur und der Leistbarkeit des Wohnraumes großer Beliebtheit, sodass im Jahr 1934 bereits ein Zehntel der Wiener Bevölkerung in Gemeindewohnungen lebte.

Die Gesamtbilanz der damaligen Wohnbaupolitik ist deutlich: Insgesamt wurden von der Gemeinde Wien innerhalb von 14 Jahren 61.175 Wohnungen in 348 Wohnhausanlagen, 42 Siedlungsgruppen mit 5.257 Siedlerhäusern und 2.155 Geschäftslokale errichtet.

Die Ausstellung kann vom 6. Juli bis 28. August 2010 von Montag bis Freitag von 9 – 17 Uhr, und Samstags von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt beträgt 5,00 EUR, für Schüler, Studenten und Senioren 3,50 EUR. Eintritt frei für Kunden der BAWAG P.S.K. gegen Vorweis ihrer Kundenkarte. Nähere Informationen finden Sie unter der Telefonnummer (01) 534 53 – 33825 oder auf www.ottowagner.com

Wo:

WAGNER:WERK Museum Postsparkasse
der BAWAG PSK
Großer Kassensaal
Georg Coch-Platz 2, 1018 Wien

Jun 102010

JongleurDie Wohnpartner (vormals Gebietsbetreuung) bieten auch heuer wieder unter dem Motto „Urlaub im Gemeindebau“ gemeinsam mit den Volkshochschulen Wien ein buntes Gratisprogramm in den Wiener Gemeindebauten an, das u.a. Aktivitäten wie Salsa-Tanzen, Jonglieren, Nordic Walken, Theaterspielen, eine Schachschule und Zirkuswerkstatt umfasst. Darüber hinaus bieten die Wiener Volkshochschulen ab September reguläre Kurse an – dazu zählen etwa Web Design, Sprachkurse, Tai Chi und Bewerbungstrainings – die direkt in den Städtischen Wohnhausanlagen abgehalten werden.

Am 11. Juni 2010 um 09:30 Uhr stellen Wohnbaustadtrat Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig und Mario Rieder, Geschäftsführer der Wiener Volkshochschulen GmbH, im Wohnpartner-Lokal Karl-Marx-Hof an der Heiligenstädter Straße 82, 1190 Wien, die neuen Angebote für GemeindebewohnerInnen vor. Weiters stehen kleine Kursvorführungen – “Jonglieren” und “Karate für Kids”, das Kindern Spielregeln und Fairness vermitteln soll – im Innenhof der Wohnhausanlage auf dem Programm.

May 112010

“Das Rote Wien der ersten Republik stellt auch heute noch die zentrale Basis für die ausgesprochen hohe Lebensqualität in unserer Stadt dar. Es bildet nicht zuletzt auch in der Wiener Wohnbaupolitik das tragende Fundament, auf das wir noch heute aufbauen”, betonte  Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig im Rahmen der Eröffnung der neuen Dauerausstellung “Das Rote Wien im Waschsalon Karl-Marx-Hof”.

Mit  rund 2.000 Städtischen Wohnhausanlagen, die ohne dem Roten Wien nicht möglich gewesen wären,  ist die Stadt Wien die größte Hauseigentümerin der Welt. In ca. 220.000 Wohnungen leben zur Zeit knapp 500.000 Bewohnerinnen und Bewohner. „Was 1919 mit dem Bau des ersten Wiener Gemeindebaus begann, hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem wohnbaupolitischen Vorzeigemodell für ganz Europa entwickelt”, zeigte sich Wohnbaustadtrat Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig begeistert über die Entwicklung, die der soziale Wohnbau genommen hat.

Den Besonderheiten des Gemeindebaus nähert sich die Ausstellung in insgesamt vier Themenbereichen:

Die Geschichte des “Roten Wien” von 1919 bis 1934
Kommunaler Wohnbau und Folgeeinrichtungen
Bildungs- und Kulturarbeit
Die Fest- und Feierkultur der Wiener Arbeiterbewegung

Öffnungszeiten

Donnerstag:      13.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag:             12.00 bis 16.00 Uhr

Am Donnerstag, 13. Mai 2010, Sonntag, 23. Mai 2010,
und Donnerstag, 6. Juni, bleibt die Ausstellung geschlossen.

Tel.: +43 (0) 664 88540888; Mail: info@dasrotewien-waschsalon.at

Waschsalon Nr. 2; Karl Marx-Hof
Halteraugasse 7
1190 Wien

Ausstellung "Das Rote Wien" Kopietz und Ludwig

(Bildquelle: http://dasrotewien-waschsalon.at/in/index.php?article_id=5)

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