Sep 292015

Liebe Mieterbeiräte,

unter diesem Link können Sie mehr über die gesetzlichen Regelungen der Betriebskostenabrechnung nach dem österreichischen Mietrechtsgesetz erfahren. Diese Zusammenfassung des Vortrages von Frau Mag. Elke Hanel-Torsch (MVÖ), die unter dem Link zu lesen ist, hat uns freundlicherweise Herr Ing. Kurt Hawelka, Mietervertreter der Gruppe Ost, übermittelt.

 

MVÖ_ BK-Abrechnung nach MRG

 

Für den Vorstand der Wiener Mieterbeiräte

 

Günter Rech                                 Sylvia Wotruba                              Wolfram Mack

Vorsitzender                                Vors. Stellvertr.                             Vors. Stellvertr.

 

 

Jul 082015

Das Ergebnis der Betriebskostenabrechnung 2014, die Wiener Wohnen in den letzten Wochen seinen MieterInnen zugesandt hat: mehr als 155.000 Wiener GemeindermieterInnen bekommen ein Guthaben ausgewiesen. „Drei von vier Mieterinnen und Mietern erhalten im Durchschnitt 89 Euro zurück“, erklären Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und Wiener Wohnen – Direktor Josef Neumayer. Nur für rund 27 Prozent der MieterInnen ergibt sich aus der Betriebskostenabrechnung 2014 eine Nachzahlung von durchschnittlich 55 Euro.

Die Betriebskostenabrechnung von Wiener Wohnen wird den MieterInnen in Form eine übersichtlichen Aufstellung und einem Leitfaden für einzelne Positionen und Fachausdrücke zugesandt. Falls doch noch eine Frage offenbleibt und ein näherer Blick auf die Abrechnung der eingenen Wohnhausanlage gewünscht wird, liegt bei Wiener Wohnen eine detaillirte Aufschlüsselung samt Rechnungsübersicht auf. Nach telefonischer Terminvereinbarung können MieterInnen in diese Einsicht nehmen.

Alle Mieterbeiräte erhalten die komplette Betriebskostenabrechnung von Wiener Wohnen übrigens automatisch per USB Stick zugestellt. „Mit diesem kostenlosen Service für alle Mietervertreter im Gemeindebau wollen wir im Sinne größtmöglicher Transparenz die einfache Überprüfung der Jahresabrechnungen erleichtern und sicherstellen“, unterstreicht Wiener Wohnen – Direktor Josef Neumayer.

Jun 192015

Mit der neuen Wohnberatung Wien ist zu Jahresbeginn bereits der erste Schritt der Harmonisierung und Zusammenführung des Leistungs- und Serviceangebots des kommunalen und geförderten Wohnbaus erfolgt. Egal, ob geförderte Miet- und Genossenschaftswohnungen, geförderte Eigentumswohnungen, gefördert sanierte Wohnungen, Wohnungen in wiedervermietung oder Gemeindewohnungen – in der Wohnberatung Wien in der Guglgasse 7-9 erhalten Wohnungssuchende und Interessentinnen umfassende Informationen über das vielfältige Wohnungsangebot der Stadt Wien sowie auch zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

Für die WienerInnen bringt dies eine ganze Reihe von Vorteilen, wie Wohnbaustadtrat Michael Ludwig diese Woche informierte: „Mit der Harmonisierung der Kriterien für die Wohnungsvergabe und der Einrichtung einer zentralen Anmeldemöglichkeit für das gesamte Angebotsspektrum schaffen wir zusätzliche Erleichterungen auf dem Weg zu einer passenden, kostengünstigen Wohnung. Nach nur noch einer Anmeldung bzw. Registrierung erhalten Wohnungssuchende ihr persönliches Wiener Wohn-Ticket. Mit dieser Eintrittskarte in den geförderten und kommunalen Wohnbau erhalten die Interessentinnen und interessenten je nach den persönlichen Grundvoraussetzungen und Wünschen individuell maßgeschneiderte Angebote aus dem vielfältigen Spektrum – von der Gemeindewohnung über die geförderte Wohnung, bis hin zu neuen SMART-Wohnungen oder auch jenen aus der Wiener Wohnbauinitiative“, wie Ludwog betonte.

Für dieses gesamte Wohnungsangebot gelten ab 1. Juli nachfolgende einheitliche Grundvoraussetzungen: Vollendung des 17 Lebensjahres; zwei Jahre Hauptwohnsitz in Wien; österreichische StaatsbürgerInnen oder diesen Gleichgestellte; unterschreitung der Einkommensgrenze nach den Wiener Wohnbauförderungs- und Wohnhaussanierungsgesetz 1989; dringend notwendiger Wohnungsbedarf für die Gemeindewohnungen sowie für SMART-Wohnungen und Wohnungen aus der Wiedervermietung mit einem Eigenmittelanteil von unter 10.000 Euro.

Wiener Wohn-Ticket ersetzt bei Neuanmeldungen den bisherigen Vormerkschein für Gemeindewohnungen. InhaberInnen eines Wiener Wohn-Tickets sind mit ihren persönlichen Grundvoraussetzungen und Wünschen in der Wohnberatung Wien angemeldet und erfasst und erhalten den Kriterien entsprechend individuelle und maßgeschneiderte Wohnungsangebote aus dem gesamten Spektrum. Bestehende Vormerkscheine bleiben uneingeschränkt gültig. Personen, die bereits seit langem in Wien wohnhaft sind, können einen Bonus von bis zu neun Monaten in der Reihung der Angebotslegung erhalten. So werden für jeweils volle fünf Jahre in Wien drei Monate „gutgeschrieben“. Es werden jedoch maximal 15 Jahre „angerechnet“. Ist diese Dauer des Lebensmittelpunkts in Wien erfüllt oder überschritten, wirkt sich dies mit einem Bonus von max. 9 Monaten in der Reihung aus.

Junge Menschen, die sich zur Begründung eines eigenen Haushaltes entschlossen haben, werden in Wien über eine eigene JungwienerInnen-Aktion unterstützt. Dieses erfolgreiche Angebot, das bisher für die Vergabe von Gemeindewohnungen gültig war, wird nunmehr auch auf das Segment der SMART-Wohnungen und der besonders günstigen geförderten Wohnungen in der Wiedervermietung mit einem maximalen Eigenmittelanteil von unter 10.000 Euro ausgeweitet. Von „JungwienerInnen“ muss der Vormerkgrund „dringender Wohnbedarf“ nicht erfüllt werden. Sie erhalten ein Wohnungsangebot aus dem Bestand der Wiener Gemeindebauten, zudem steht ihnen das Angebot aus dem geförderten Wohnbau offen.

Neu geregelt wird der Vormerkgrund des Überbelags. Für einen Überbelag, der für die Vormerkung eine Gemeindewohnung bzw. geförderten Wohnung über das Kriterium „dringender Wohnbedarf“ berechtigt, wird zukünftig ausschließlich die Kernfamilie – also Verwandte in gerader Linie – über drei Generationen herangezogen.

Außerdem ist durch die Neuregelung auch eine faire und transparente Lösung für die direkte Anmeldung auf einzelne Wohnungsangebote im Internet sichergestellt. Waren bisher Personen, die fortlaufend am Computer sitzen, und sich somit als erste für neue Projekte anmelden konnten, klar im Vorteil, so gilt zukünftig nicht mehr die Reihung der individuellen Anmeldung auf Einzelprojekte, sondern der Zeitpunkt der Erstanmeldung in der Wohnberatung Wien. Ausschlaggebend ist somit das Datum des Wiener Wohn-Tickets.

Mai 062015

Wenn es draußen blüht, schlägt das Herz aller HobbygärtnerInnen höher. Durch ihr Engagement wird Wien jedes Jahr im Frühling noch attraktiver. Deshalb zeichnet die Stadt Wien auf Initiative von Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig heuer bereits zum siebten Mal die besten HobbygärtnerInnen der Stadt aus und prämiert den schönsten privaten Blumenschmuck. Im Rahmen des Fottowettbewerbs „Blühendes Zuhause – gute Nachbarschaft“ werden die schönsten privaten Blumen-Oasen gekürt.

Teilnahmerberechtigt sind alle WienerInnen, die in mehrgeschoßigen Wohnbauten leben, egal ob im Gemeindebau oder im geförderten Wohnbau, sowie alle privaten WohnungmieterInnen. So nimmt man am Wettbewerb teil: Einfach die eigene Blütenpracht im Blumenkisterln, auf Balkonen oder Terassen, im Gemeinschaftsgärten, mobielen Beeten, Innenhöfen oder Baumscheiben fotografieren und die Bilder gemeinsam mit dem ausgefülten Teilnahmeformular einsenden oder auf der Webseite www.bluehendeszuhause.at hochladen. Ein Infofolder samt Teilnahmeformular ist in den Lokalen der Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*), in allen wohnpartner-Lokalen, bei der Wohnberatung Wien, beim Wiener Wohnen Service-Center und bei ausgewählten Kooperationspartnern erhältlich. Das Teilnahmeformular sowie alle weiteren Infos sind natürlich auch auf der grafisch und technisch komplett überarbeitete Webseite zu finden.

Aufgrund des großen Interesses im Vorjahr werden auch heuer wieder Sonderpreise für „Urbanes Garteln“ vergeben. Dazu zählen die Bepflanzung von Gemeinschaftsgärten, mobielen Beeten und Innenhöfen, sowie die Begrünung von Baumscheiben.

Eine prominent besetzte Fachjury unter dem Vorsitz des bekannten Biogärtners Karl Ploberger wählt aus allen Einsendungen die SiegerInnen aus. Die eingesendeten Fotos sollen den Eindruck der gesamten Blütenpracht in ihrem Umfeld vermitteln. Von einem begrünten Balkon sollte zum Beispiel nicht nur eine Pflanze, sondern der gesamte Balkon zu sehen sein – auch Aufnahmen des Balkons von der Straße aus sind erlaubt. Einsendeschluss ist 10. August 2015. Die EinsenderInnen der besten Fotos werden im Rahmen einer glanzvollen Abschlussgala am 18. September 2015 im Wiener Rathaus ausgezeichnet. Den GewinnerInnen winken wertvolle Preise von Bank Austria sowie Gutscheine und Sachpreise von unseren Kooperationspartnern.

Apr 292015

Gemeinsam Garteln und Freundschaften knüpfen: Rund 120 Mobile Beete in Städtischen Wohnhausanlagen laden BewohnerInnen nicht nur dazu ein, ihren grünen Daumen spielen zu lassen, sondern auch NachbarInnen besser kennen zu lernen. Aufgrund der großen Nachfrage stellt wohnpartner bis Juni noch weitere 60 neue Beete in elf Bezirken auf. 2011 gestartet, können schon bald GemeindebewohnerInnen in ganz Wien in rund 180 Mobilen Beeten garteln. Durch „Bepflanzungsaktionen“, Gartenworkshops sowie Infonachmittage unterstützt wohnpartner auch AnfängerInnen bei ihren ersten Schnitten hin bis zum ersten selbstgeernteten Gemüse. Liegt die Schaufel dann schon sicher in der Hand und ist das erste Know-how unter den GärtnerInnen ausgetauscht, entstehen oftmals auch kleine Communities, innerhalb derer die gemeinsame Ernten verköstigt werden oder eigene Hofcafés ebenso wie Handwerksworkshops rund um die Beete.

„Garteln verbindet! Durch die Mobilen Beete haben Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit, dieses schöne Hobby und das gute Miteinander mit gleichgesinnten Nachbarinnen und Nachbarn zu pflegen. Darüber hinaus tragen die kleinen Gartenoasen auch zur Verschönerung des Wohnumfeldes bei“, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Von Mexikoplatz bis zur Altmannsdorfersstraße: Die Mobilen Beeten haben sich bereits zu einem Erfolgsprojekt entwickelt – sie bringen allerorts BewohnerInnen miteinander ins Gespräch und schaffen auch Synergien für weitere Aktivitäten und Initiativen. „Innerhalb der letzten Jahre haben sich die Mobilen Beete bereits zu einzigartigen Begegnungszonen entwickelt. Oft ergeben sich daraus Folgeprojekte – so geschehen im Robert-Uhlir-Hof, in dem ein toller Gemeinschaftsgarten entstanden ist“, wie Josef Cser, Bereichsleiter von wohnpartner, betont.

Gartenfans kommen im Wiener Gemeindebau voll auf ihre Kosten. Denn Gärten gibt es in jeder Variation – von MieterInnen-Beeten über Mobile Beete bis hin zu Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgärten. Damit Hobby-GärtnerInnen ihren Traum von selbstgepflantzen Blumen, Kräutern, Obst oder Gemüse realisieren können, helfen wohnpartner und Wiener Wohnen mit Infos über die unterschiedlichen Möglichkeiten zum Gärteln, die Genehmigungsformalitäten, eventuelle Kosten, und vieles mehr. Zudem helfen die MitarbeiterInnen den GärtnerInnen bei Bedarf auch bei der Organisation von Vorträgen mit Tipps zum ökologischen Garteln, Versammlungen sowie Festen.

Information rund ums Garteln im Gemeindebau erhalten Interessierte beim wohnpartner-Team in ihrer Nähe oder unter www.wohnpartner-wien.at

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