Sep 122017

GemeindebaumieterInnen können ihre Waschtage jetzt auch bequem per Handy-App buchen. Der Online-Service von „naTÜRlich sicher“ wird damit weiter ausgebaut. Rund 5.800 Waschküchen stehen den BewohnerInnen der 2.000 Wiener Gemeindebauten zur Verfügung. Ab sofort bietet die Stadt Wien-Wiener Wohnen ihren MieterInnen die Möglichkeit, Waschtage über eine eigens entwickelte App zu buchen.

„Die neue Smartphone-App ist eine moderne Lösung und gleichzeitig Weiterentwicklung bereits bestehnder Online-Services. Damit wird das ein Angebot speziell für unsere jungen Mieterinnen und Mieter im Gemeindebau weiter ausgebaut. Das ist ein Service, das sich gewaschen hat“, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Der selbstgewählte Regelwaschtag ist schon beim erstmaligen Anmelden in der App ersichtlich. Weitere Waschtermine können nach Verfügbarkeit zusätzlich gebucht werden.

„Neben der Waschtagsbuchung wartet unsere App mit vielen weiteren praktischen Funktionen auf. So bietet sie eine automatische Erinnerungsfunktioen 24 Stunden vor jedem Termin an. Sollten in der Waschküche kurzfristig Wartungs- oder Reparaturarbeiten notwendig sein, werden die Mieterinnen und Mieter auch davon rechtzeitig durch die App benachrichtigt“, erklärt Karin Ramser, Vizedirektorin von Wiener Wohnen.

Die App-Funktionen im Überblick:

  1. Rund um die Uhr persönliche Waschtermine verwalten
  2. Persönliche Waschlisten aufrufen und downloaden
  3. Erinnerung 24 Stunden vor dem geplanten Waschtag
  4. Waschtermine in den persönlichen Kalender übernehmen

Die neue Waschküchen-App ist kostenlos und für alle Smartphones und Tablets ab Android 4.0.3. und Apple iOS 8.0 verfügbar. Im jeweiligen App-Store einfach nach „Wiener Wohnen Waschküche“ suchen und die App mit dem Wiener Wohnen-Logo herunterladen.

Jul 052017

Durch verantwortungsvolles Wirtschaften und gute Kalkulationen konnten die Betriebskosten von 2015 auf 2016 gesenkt werden. Fielen 2015 im Schnitt 2,15 Euro Betriebskosten pro Quadratmeter und Monat an, liegt der Wert 2016 bei 2,14 Euro. Aus der Abrechnung der von der Hausverwaltung getätigen Ausgaben und den von den MieterInnen bereits geleisteten, monatlich vorgeschriebenen Beiträgen, ergibt sich also entweder eine Gutschrift oder eine Nachzahlung. Für den Jahresabrechnung 2016 besteht ein ausgwwogenes Verhältnis: Knapp 60 Prozent der MieterInnen erhalten eine Gutschrift. „Über jeder zweite Haushalt bekommt im Durchschnitt 72 Euro zurück“, stellt Wohnbaustadtrat Michael Ludwig fest. Für etwa 40 Prozent der Haushalte ergibt sich eine moderate Nachzahlung von durchschnitlich 56 Euro.

Einige Bestandteile der Betriebskosten – darunter Wasser- Müll- oder Kanalabgaben – sind abhängig vom individuellen Wohnverhalten der MieterInnen und daher von der Hausverwaltung nicht im Voraus bis ins letzte Detail kalkulierbar. Auch Kosten für zwingend erforderliche Entrümpelungen von brandgefährlichen Sperrmüllablagerungen in Stiegenhäusern und Kellerräumlichkeiten lasse sich erst im Nachhinein exakt beziffern. „Eine gute Hausverwaltung wirtschaftet verantwortungsvoll, das ist Wiener Wohnen für das Jahr 2016 besonders gut gelungen“, betont Wohnbaustadtrat Ludwig.

Die jährliche Betriebskostenabrechnung von Wiener Wohnen wird den MieterInnen in Form einer übersichtlichen Aufstellung und einem Leitfaden mit den wichtigsten Erläuterungen und Erklärungen zu den einzelnen Positionen und Fachausdrücken zugesandt. Das oftmals kompliziert erscheinende Zahlenwerk wird damit auch für Laien verständlich dargestellt. Sollte darüber hinaus noch eine Frage offenbleiben, liegt eine detaillierte Aufschlüsselung samt Rechnungsübersicht für alle MieterInnen bei Wiener Wohnen auf. Nach telefonischer Terminvereinbarung sind die Detaillabrechnungen jederzeit einsehbar.

Allen MieterbeirätInnen wird die komplette Betriebskostenabrechnung von Wiener Wohnen automatisch per USB-Stick zugestellt:“Das ist ein kostenloser Service für alle Mietervertreterinnen und Mietervertreter im Gemeindebau, mit dem wir im Sinne größtmöglicher Transparenz die Überprüfung der Jahresabrechnungen erleichtern wollen“, unterstreicht Wiener Wohnen-Direktor Josef Neumayer.

Jun 202017

Wir wünschen MietervertreterInnen

einen schönen, erholsamen Sommer.

Wir melden uns wieder Ende August.

Für den Vorstand

Günter Rech         Wolfram Mack


Jun 082017

Die Ordnungsberater der Stadt Wien – seit 2009 im Einsatz – verbessern die Wohnqualität in den Wiener Gemeindebauten. Sie ahnden „Fouls an der Hausgemeinschaft“ und die Missachtung von Hausordnung und Reinhaltegesetz. Wer in den Gemeindebauten seinen Hund nicht an die Leine nimmt, Spermüll ablagert oder am Klein-Kinderspielplatz zur Zigarette greift, der verstößt gegen die geltenden Bestimmungen von Hausordnung und Wiener Reinhaltegesetz. Die Einhaltung dieser gemeinsamen Regeln wird tagtäglich von den Ordnungsberatern der Stadt Wien kontrolliert. Bis zu 100 Wohnhausanlagen werden jeden Tag besucht. Das Hauptaugenmerk wird bei diesen Kontrollgängen auf die Einhaltung der Leinenpflicht sowie illegale Müll-und Sperrmüllablagerungen gelegt – aber auch wer mit dem Fahrrad rücksichtslos durch die Wohnhausanlage braust oder die Hinterlassenschaften des Vierbeiners nicht entsorgt, wird von den OrdnungsberaterInnen eindringlich auf die Spielregeln im Gemeindebau hingewiesen.

Wer sich trotz aufklärender Gespräche uneinsichtig zeigt, muss schließlich mit einem Ordnungsmandat rechnen. Seit April dieses Jahres müssen dann 50 statt bisher 36 Euro gezahlt werden. In schwerwiegenden Fällen droht sogar eine Anzeige. Allein im Vorjahr haben die Ordnungsberater 15.000 Kontrollen durchgeführt. Am häufigsten werden die Missachtung der Leinenpflicht und Sperrmüllablagerungen beanstandet. Die Ordnungsberater haben auch die fachliche Ausbildung der MA 48 zum „Waste Watscher“ absolviert. Somit sind seit rund einem Jahr 100 MitarbeiterInnen befugt, die Einhaltung des Wiener Reinhaltegesetzes im Gemeindebau nicht nur einzumahnen sondern im Bedarfsfall auch Strafen auszusprechen.

Die Ordnungsberater hatten im Jahr 2017 (Jänner bis Mai) bereits 6937 Einsätze, dabei gab es in 1799 Fällen keinerlei Beanstandungen. Mit 1427 BewohnerInnen wurde ein klärendes Infogespräch zum Thema Hausordnung und Wiener Reinhaltegesetz geführt.

„Die Hausordnung in den Wiener Gemeindebauten ist eine wichtige Voraussetzung für die hohe Lebensqualität in den städtischen Wohnhausanlagen. Mit dem Ordnungsberaterinnen und -beratern haben wir eine zusätzliche gezielte Maßnahme gesetzt, um die Einhaltung der gemeinsamen Spielregeln in den Wiener Gemeindebauten verstärkt einzufordern“, betont Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. „Wir tragen damit seit Jahren aktiv zur Verbesserung der Wohnqualität und dem harmonischen Miteinander bei“.

 

Jan 172017

Viele SeniorInnen im Wiener Gemeindebau sind im Alltag auf eine Gehilfe angewiesen. Doch nicht jeder Rollator kann auch in der eingenen Wohnung untergebracht werden. Im Stiegenhaus wurde das Abstellen der Gehhilfen jedoch häufig durch die geltenden Brandschutzbestimmungen, die das Freihalten der Fluchtwege vorschreiben, erschwert. „Wir haben nun eine Lösung erarbeitet, die vielen Bewohnerinnen und Bewohnern, die keinen stufenlosen Zugang zur Wohnung haben, einen feuerpolizeilich genehmigten Rollator-Abstellplatz ermöglicht. Das Wohlbefinden unstere älteren Bewohnerinnen und Bewohner im Gemeindebau ist mir sehr wichtig. Deshalb bilden Maßnahmen zum Abbau von Barrieren einen wesentlichen Schwerpunkt bei Wiener Wohnen, den wir kontinuierlich ausbauen. Auch die neue kostenlose Lösung für Rollatoren-Abstellplätze soll Seniorinnen und Senioren den Alltag erleichtern“, betonte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Bislang kam es immer wieder dazu, dass im Stiegenhaus geparkte Rollatoren entfernt werden mussten, weil die Abstellplätze nicht mit den Bestimmungen des Feuerpolizeigesetzes vereinbart waren. So konnten etwa auch Plätze in Treppennischen oder unterhalb von Postkästen nicht genutzt werden, da eine fixe Verankerung der Gehhilfen nicht vorhanden war. Abgestellte Rollatoren verrutschten und blockierten die gesetzlichen Fluchtwege. Ein Risiko, das Wiener Wohnen als verantwortungsvolle Hausverwaltung weder eingehen will, noch darf. Denn sollte es zu einem Brand und einer starken Verrauchung des Stiegenhauses kommen, zählt für die betroffenen MieterInnen jede Minute, um noch unbeschadet ins Freie gelangen zu können.

Hat ein/e MieterIn keine Möglichkeit Ihren/seinen Rollator bis in die eigene Wohnung zu bringen, weil diese nicht stufenlos erreichbar ist, so kann sie/er sich für eine gesonderte Abstellgenehmigung an Wiener Wohnen (Service-Nummer 05 75 75 75) wenden. Gemeinsam wird dann nach einem möglichen Abstellplatz im Stiegenhaus gesucht, der auch den aktuellen strengen feuerpolizeilichen Bestimmungen entspricht. Geeignete Plätze sind etwa Gang-Nischen oder Abstellflächen unterhalb von Postkästen, sofern auch die Anbringung einer Halterung möglich ist. Entspricht ein Abstellplatz den behördlichen Vorgaben, kann eine Abstellgenehmigung ausgestellt werden. Das Formular zu kostenlosen Ansuchen kann auch auf www.wienerwohnen.at heruntergeladen werden.

Damit dieser offizielle „Rollatoren-Parkplatz“ nicht von anderen BewohnerInnen oder BesucherInnen verstellt wird, wird dieser Standplatz von Wiener Wohnen mit einem Nummerschild gekennzeichnet und eine Halterung zur Befestigung des Rollators montiert. Gemeinsam mit der offiziellen Abstellgenehmigung erhält die/der MieterIn eine Zwillings-Nummerntafel, mit der ihr/sein persönlicher Rollator ebenfalls gekennzeichnet wird. Ausschließlich dieser Rollator darf dann am reservierten Gangparkplatz abgestellt und mit einem Schloss an der vorgesehenen Halterung angehängt werden.

Ergibt die feuerpolizeiliche Überprüfung, dass in einem Stiegenhaus leider kein oder kein weiterer Rollatoren-Parkplatz eingerichtet werden kann, bemüht sich Wiener Wohnen um eine alternative Unterbringungsmöglichkeit  in nahen Umfeld des Stiegenhauses, so etwa in einer Rollatoren-Box.

 

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